Projekt V34-04

Die V34-04 kurz nach ihrer Ankunft in Kandern am 20.05.2026.
Die Kandertalbahn hat die Absicht, die Maschine so bald wie möglich betriebsfähig herzurichten, damit sie als hinreichend leistungsfähiges Reservefahrzeug im Bedarfsfall zur Verfügung steht. Diese Funktion erfüllt bisher der betagte VT 3, der aufgrund seiner Einrichtung als Schlepptriebwagen dazu durchaus in der Lage ist. Aber auch benötigt gelegentlich eine längere Auszeit, um anfallende, größere Reparaturen ausführen zu können.
Eine hohe Laufleistung der Diesellok ist im Museumsbahnbetrieb nicht vorgesehen. Dementsprechend soll der Umfang der Arbeiten erfolgen. Nach einer Einsatzzeit von 35 Jahren und einer ebenso langen Abstellzeit sind jedoch viele unerwartete Arbeiten zu erwarten.
Und natürlich soll die Maschine, eine für die Nebenbahnen ab den 1950er Jahren typische Lokomotive, die Museumssammlung ergänzen. Dazu soll sie wieder die rote Farbgebung aus dieser Zeit erhalten.


Am 19.05.2026 wurde die Lok in Freiburg für den Weitertransport verladen. Nach der Vorbereitung und Sicherung erfolgte das Verladen auf das Transportfahrzeug, sodass die Lok ihre weitere Reise antreten konnte.

Einen Tag später, am 20.05.2026, erreichte die Lok Haltingen und wurde dort vom Transportfahrzeug abgeladen.

Noch am selben Tag, dem 20.05.2026, erfolgte die Überführung der Lok von Haltingen nach Kandern. Damit erreichte sie ihr vorgesehenes Ziel und konnte dort für die weiteren Arbeiten und die zukünftige Aufarbeitung bereitgestellt werden.

Die Arbeiten an der Lok sind am 22.05.2026 gestartet. Es stehen zunächst Reinigungsarbeiten im Vordergrund, sowie die Wiederherstellung der Roll- und Bremsfähigkeit.

Die ersten Bereiche des Rahmens wurden nach entsprechender Vorbereitung grundiert. Damit sind die bearbeiteten Flächen vor Korrosion geschützt und zugleich für den späteren Lackaufbau vorbereitet.


Der Rahmen einschließlich der Räder wurde gründlich von den alten Farbschichten befreit und für den neuen Lackaufbau vorbereitet. Anschließend erfolgten die Grundierung sowie die vollständige Neulackierung, wodurch die Bauteile wieder dauerhaft vor Korrosion geschützt sind und zugleich ihr aufgearbeitetes Erscheinungsbild zurückerhalten haben.


Für die anstehenden Arbeiten an Motor, Getriebe, Luftbehältern, Dieseltank und weiteren Baugruppen wurden die Hauben der Lok demontiert. Dadurch sind die betreffenden Bereiche nun frei zugänglich und können gründlich überprüft, instand gesetzt und für die weiteren Restaurierungsarbeiten vorbereitet werden.


Zur Vorbereitung der neuen Farbgestaltung wurde das Führerhaus mit einem Nadelentroster von den alten Farbschichten befreit. Dabei konnten zugleich vorhandene Korrosionsstellen und Rostschäden freigelegt werden, sodass notwendige Reparaturen an den betroffenen Bereichen durchgeführt werden können.


Das Bremsgestänge, die Handbremseinrichtung sowie der Hauptbremszylinder wurden vollständig demontiert und aufgearbeitet. Nach der Reinigung, Kontrolle und Instandsetzung der einzelnen Bauteile erfolgte die fachgerechte Wiedermontage, sodass die Bremsanlage nun wieder für die weiteren Arbeiten vorbereitet ist.



Die Blecharbeiten haben begonnen.